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27.01.2014 | Schulung am 19. Februar 2014

Schulung in Saarbrücken zur Nutzung von Filmen, die sich mit alltagsnahen riskanten Situationen von Jugendlichen befassen

Im Rahmen des europäischen Projektes Rebound (www.my-rebound.de) sind eine Reihe von Filmen entstanden, in denen es um alltagsnahe riskante Situationen von Jugendlichen geht. Ziel des Projektes ist es, die Risikokompetenz von Jugendlichen zu fördern.

Obwohl sich Rebound in erster Linie an Schulen wendet, sind die Filme und das aktive Arbeiten mit den Filmen auch in anderen Kontexten möglich und sehr hilfreich, etwa in Peersschulungen oder in Jugendleiterschulungen oder auch in Arztpraxen, wo man mithilfe der kurzen Filme oder Filmsequenzen Gespräche über riskantes Verhalten initiieren und Risikominimierung anstoßen kann (ob mit einzelnen Jugendlichen oder in einer Gruppe).

In einem Film geht es z.B. um eine kritische Situation von "Komasaufen", wo ein Jugendlicher nach Alkoholmissbrauch bewusstlos umfällt und der Rest der Gruppe nichts tut. In der aktiven Bearbeitung der Sequenz wird dann u.a. die Lagerung von Bewusstlosen in der stabilen Seitenlage eingeübt - lebenspraktisch und lebensrettend.

Sensibilisierung für Risikominimierung ist Ziel von MAG-Net 2. Das Angebot: Dr. Henrik Jungaberle vom Institut für medizinische Psychologie im Zentrum für psychosoziale Medizin der Universität Heidelberg (aus dem Projektteam „Rebound“) präsentiert im Rahmen der Schulung Filme und Vorschläge zur aktiven Arbeit mit den Filmen.

Mit der Teilnahme erwirbt man das Recht, die Filme in seiner eigenen Arbeit zu nutzen. Zielgruppe der Veranstaltung sind Jugendmediziner/innen, Mitarbeiter/innen aus der Jugend- und Sozialarbeit, aus Jugendämtern, Gesundheitsförderung und Suchtprävention. (Diese Schulung ist explizit nicht für Lehrer gedacht, da es für Lehrkräfte separate umfassendere Angebote und Unterrichtsmaterialien gibt. Nähere Auskunft: LPH St. Ingbert).

Die Teilnahme an der Schulung ist kostenlos. Termin: Mittwoch, 19. Februar 2014, 14 -18. Uhr Ort: Saarbrücken, genaue Adresse wird noch mitgeteilt.

Anmeldungen bis 31.1.2014 per mail an: angelika.kraus@saarbruecken.de

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