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10.07.2015

Sprachförderung für Flüchtlinge

Seit Jahresbeginn ist in Rheinland-Pfalz die Sprachförderung für Menschen, die neu in Deutschland sind und die Sprache noch nicht gut sprechen, intensiviert worden. Vor allem profitieren Flüchtlingskinder davon. Unter anderem waren die finanziellen Mittel erhöht worden: Für Intensivsprachkurse in Schulen wurde noch eine Million Euro bereitgestellt, für Feriensprachkurse in den Volkshochschulen und für die mit Sprachförderangeboten verbundene Hausaufgabenhilfe in Grundschulen gab es weitere 50.000 Euro.

Derzeit laufen in den Schulen des Landes 151 Deutsch-Intensivkurse, elf davon sind seit Inkrafttreten des Maßnahmenplans am Jahresanfang neu eingerichtet worden. Es gibt 31 Runde Tische, an denen die Sprachförderkonzepte weiterentwickelt werden. Auch das Angebot an Feriensprachkursen ist größer geworden.

Der Trierer Beirat für Migration und Integration hat in dieser Hinsicht Vorreiterrolle, denn er bietet seit vielen Jahren kostenlose Deutschförderkurse für Schüler an. Auf Initiative des Beirats wurden im Jahr 2012 im Rahmen des Pilotprojekts zwei „Intensivsprachkursklassen“ an Trierer Schulen eingerichtet. Inzwischen gibt es diese Intensivsprachkursklassen in mehreren Trierer Schulen. Eine weiterer Kurs wird im  nächsten Schuljahr in Trier-Ehrang eingerichtet werden. Diese Kurse sind so erfolgreich, dass sie nun auf das ganze Land ausgeweitet wurden.

Besonders wichtig ist es der Landesregierung, Kinder und Jugendliche, die noch nicht gut Deutsch können, an allen Schulformen mit Sprachkursen zu fördern. Auch für Lehrer gibt es Weiterbildungsangebote, damit sie Deutsch als Zweitsprache unterrichten und Jugendlichen Alphabetisierung vermitteln können.

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